Der kürzeste Weg zu sich selbst,
führt um die Welt herum.

[Hermann Keyserling (1880-1964)]

Montag, 9. April 2012

Whaddya reckon Mossy Oak?


Der 19. März 2012 bedeutete für Anni & mich, dass wir nun schon 4 Monate im wunderbaren Australien sind. Dieser glorreiche Tag begann morgens mit einem Frühstück & dem Aufräumen der Küche, da die 3 Kinder auch morgens sehr chaotisch sind. Als diese dann den Schulbus genommen hatten und auch Penny sich auf den Weg zur Arbeit gemacht hatte, genossen wir beide erst einmal die Ruhe. Der Vater Bart ist immer schon bei der Arbeit bevor Anni & ich aufwachen. Der arme Mann fängt schon um 06:30 Uhr mit seiner Arbeit an.
Später setzte ich mich an den PC und entwarf den Aushang, auf welchem wir unsere Fähigkeiten als Job anboten. Nachdem dieser gedruckt war, fuhren wir in die Stadt und brachten jeweils ein Exemplar am Schwarzen Brett des Supermarktes und der Post an.
Nachdem wir wieder zurück waren, räumten wir Küche/Wohnzimmer auf und saugten. Danach ließ ich die Hunde aus dem Zwinger & spielte ein wenig mit ihnen.
Einige Zeit später setzte ich mich an meinen Laptop, um an meinem letzten Post zu schreiben bis ca. 12:30 Uhr, bevor ich mit den Hunden dann zu einem Spaziergang aufbrach. Und obwohl ich mit 5 Hunden unterwegs war, brauchte ich keine Leine. Die Hunde waren einfach so froh, öfter einmal am Tag aus ihrem Gehege zu können, dass sie mir meistens auf Schritt & Tritt folgten. :)
Später verbrachten Anni & ich unserer Zeit mit dem zusammensetzen eines 500-Teile-Puzzels, bevor ich das Abendessen kochte, da Penny & Bart an diesem Abend auf einem Treffen waren. Das Essen kam aber bei den Kindern nicht ganz so gut an, da ich alles zusammen in einer Pfanne serviert hatte, so dass sie sich nichts separat nehmen konnten. Talina, die Jüngste, hatten einen Anfall bekommen und dabei hatte sie sich das Essen nur angeschaut und noch nicht einmal gekostet. Die Kleine hatte Glück, dass noch etwas vom Vortag übrig war, denn ich hätte mich nicht für sie hingestellt und ihr extra etwas anderes gekocht, so wie ihre Mutter das immer für sie macht.
Vor dem Schlafen, schauten wir alle gemeinsam noch „Ich, einfach unverbesserlich!“.

Am Dienstag sind wir auch wieder um 07:15 Uhr, wie schon am Vortag, aufgestanden. Nachdem ganzen Frühstücksprozedere war ich im Internet. Danach haben Anni & ich 2 h lang Unkraut im Garten gezupft. Nach einer erfrischenden Dusche, machte ich mir etwas zu essen und beschäftigte mich danach wieder mit den schnuffigen Hunden. :)
Nachdem ich mit Anni eine Dokumentation geschaut hatte, ging ich wieder mit den Hunden spazieren. Unser Weg führte uns auf einen Hügel, von welchem aus man unerwarteterweise eine sehr spektakuläre Aussicht auf die Umgebung hatte.
Nachdem wir die Wäsche unserer Gastgeber gewaschen & aufgehängt hatten, arbeiteten Anni & ich fleißig mit Talina an Ausmalbildern. Ist schon witzig so als Erwachsene mal wieder ein paar Bilder auszumalen. :) Zwischendurch hatten wir 2 Anrufe erhalten, wo uns Einwohner Jobs angeboten haben: Die eine Frau hatte uns über einen Aufruf auf einer Facebookseite gefunden und wir verabredeten uns mit ihrem Mann für den kommenden Tag. Die andere Dame, mit dem Namen Carol, hatte unseren Aushang an einem der Schwarzen Bretter entdeckt.
Nach dem Abendessen fuhren wir in den „Top Pub“, aber die Veranstaltung an diesem Abend war sehr einschläfernd. Also fuhren wir zu Michael, der allerdings machte uns auch keine größere Hoffung, dass an diesem Abend noch etwas Spannendes passieren würde. Nichts desto trotz besuchten wir seinen Mitbewohner Clint bei seiner Arbeit. Dieser hatte schon (21:00 Uhr) Feierabend. Wir entschieden uns erst einmal einen Abstecher auf den „Grassy Hill“ zu machen & später fuhren wir wieder zurück zur WG, wo wir vorher schon Michael besucht hatten. Nach einigen Drinks gesellten sich noch 4 andere Typen – Bart, Shane, Jacob & Billy – zu uns. Und auch Michael, der uns vorher weismachen wollte, er sei müde, hat den ganzen Abend mit uns verbracht. Da aber Mitbewohner Nr. 3 – Jack – am nächsten Morgen früh raus musste, wurde sich darauf geeinigt, den geselligen Abend in Barts Haus zu verlegen. Dort blieben wir dann bis ca. 02:00 Uhr und nachdem wir Clint & Michael zu Hause abgesetzt hatten, hieß es auch für uns: Schluss für heute!

Der nächste Morgen verlief, trotz wenig Schlaf, wie jeder andere und nachdem wir eine Stunde Unkraut gejätet hatten, erhielten wir einen Anruf von Penny, dass ein Weiterer unseren Aushang gesehen hatte. Also fuhren wir gegen 10:15 Uhr zur Tankstelle der Stadt und trafen Gregg, dieser bot uns an, am nächsten Tag für 15$/h pro Person sein Appartement zu putzen. Danach besuchten wir Carol, da diese gerne wollten, dass wir Donnerstag oder Freitag ihren Rasen mähten für 20$/h, und da wir Donnerstag nun keine Zeit mehr hatten, meinte sie freundlicherweise wir könnten auch schon am Nachmittag starten und den Rest am Freitag beenden. Also verabredeten wir uns zu 15:00 Uhr wieder bei ihr.
Zu 11:00 Uhr hatten wir den Termin mit Clint aus dem „Bowls Club“. Dort angekommen erklärte dieser kurz was unsere Aufgaben (in der Küche aushelfen & kellnern) wäre und wir könnten gleich am Freitag um 18:00 Uhr starten.
Wieder im Haus der Johnsons prüfte ich kurz meine Emails und bereitete mir etwas zu Essen, bevor ich mir den Film „Bären Brüder 2“ anschaute.
Die restliche Zeit bis 15:00 Uhr überbrückte ich mit dem Spielen mit den Hunden. :)
Von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr mähten wir also Carols Garten und zupften ein wenig Unkraut, dabei erklärte sie uns, dass ein Langnasenbeutler bei ihr im Garten sein Unwesen treibt.
Langnasenbeutler erinnern im Körperbau an langschnäuzige Hasen. Charakteristisch sind die langgestreckte, spitze Schnauze, die großen, zugespitzten Ohren und der eher kurze Schwanz. Ihr Fell ist gelblich, braun oder grau gefärbt, die meisten Arten sind außerdem durch eine Reihe heller Querstreifen am hinteren Teil des Körpers gekennzeichnet. Langnasenbeutler erreichen eine Kopfrumpflänge von 20 bis 42 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 8 bis 17 Zentimetern und ein Gewicht von 0,2 bis 1,9 Kilogramm.
Gegen 17:45 Uhr waren wir wieder zurück und benötigten dringend eine Dusche. :)
Vor dem Abendessen schauten wir einige Kurzfilme von „Drachen zähmen leicht gemacht“ & „Kung Fu Panda“, bevor wir dann gegen 20:00 Uhr den Film „Drachen zähmen leicht gemacht“ sahen.

Am 22. März 2012 standen wir ein wenig früher als gewöhnlich auf, da wir zu 08:00 Uhr bei Greggs Wohnung verabredet waren. Dort reinigten wir die komplette obere Etage bis 15:15 Uhr. Zwischendurch bestand Gregg auf eine kurze Kaffeepause und zum Mittag servierte er und seine Lebensgefährtin uns sehr leckere Sandwiches. Nach getaner Arbeit, drückte er uns einen Barscheck über 195$ in die Hand. Diesen löste wir dann umgehend bei der Bank ein. :) Ein Großteil zahlten wir dann auf unsere australischen Konten ein und da Donnerstag war, kauften wir uns wieder die „Cooktown Local News“, da dort wieder ein Foto von uns drinnen war, vom Samstag im „Top Pub“. Wir waren nun schon 2x in der lokalen Zeitung und sind somit nun kleine Berühmtheiten. ;)
Noch während wir in der Stadt waren, erhielten wir einen Anruf von der Frau von Clint aus dem „Bowls Club“, dass sie doch keine Arbeit für uns hätten. Das war zwar sehr merkwürdig, aber ok. Wenn die uns nicht wollen, sind sie selbst Schuld. :)
Wieder zurück im Haus der Familie Johnson, ließ ich die Hunde aus ihrem Käfig und entspannte ein wenig bis zum Abendessen.
Nach einem kurzen Internetcheck, wünschte ich schon um 20:30 Uhr allen eine gute Nacht. :)

Der Freitag begann ebenso früh, wie schon der Vortag und zu 08:00 Uhr waren wir bei Carol, und mähten bei strahlendem Sonnenschein abwechselnd alle 30min bis 12:15 Uhr den Rest ihres Grundstückes. Carol hatte ihrer Freundin Marj von uns erzählt, also machten wir uns später auf zu ihr und verabredeten uns bei ihr zu 16:30 Uhr. :)
Da es in Cooktown keine Bademöglichkeiten gibt – im Meer wimmeln die gefährlichen Quallen und im „Endeavour River“ leben Krokodile – machten wir uns auf zum „Little Annan River“, da uns Carol den Hinweis gab, dass man dort Baden gehen konnte. Während unserer 20-minütigen Fahrt durchquerten wir den „Black-Mountain-Nationalpark“.
Der „Black-Mountain-Nationalpark“ im australischen Bundesstaat Queensland umfasst ein etwa 900.000 Hektar großes Gebiet etwa 25 Kilometer südwestlich von Cooktown. Er gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe Wet Tropics of Queensland.
Charakteristisch für den Park sind die namensgebenden Berge aus eigentlich hellgrauem Granit - die dunkle Farbe wird hervorgerufen durch den Bewuchs mit Blaualgen.
Vor etwa 260 Millionen Jahren erstarrte hier Magma tief unterhalb der Erdoberfläche. Darüber liegendes weicheres Gestein erodierte im Laufe der Zeit und gab den Granit frei. Weitere Verwitterung, besonders das Aufeinandertreffen von kaltem Regen und von der Sonne erhitztem Gestein führte dann zum heutigen zerklüfteten Erscheinungsbild.
An unserem Ziel angekommen genossen wir das erfrischende Wasser und lagen am Flussufer. Um 15:30 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Bevor wir zu Marj fuhren, brachten wir noch unsere Bikinis und Handtücher weg.
Rasenmähen bei Carol
Bei Marj war ich überraschenderweise schon nach 1h mit dem Mähen des Rasens fertig, während Anni fleißig Unkraut zupfte. Da noch Zeit war, half ich ihr beim Unkraut jäten und somit verdiente dann jeder 30$ für 2 h Arbeit. Da Marj schon Pensionistin ist, war es für uns in Ordnung, dass sie nur 15$/h zahlen konnte. :)
Als wir den Heimweg antreten wollten, sahen wir einen schönen Sonnenuntergang, der unglaubliche Farben an den Himmel malte, also fuhren wir für einen kurzen Moment auf den „Grassy Hill“ und genossen die Abendstimmung. :)
Wieder bei unseren Gastgebern hieß es: duschen, Abendessen, Internet, schlafen. :)

Am Samstag blieben wir ein wenig länger liegen und standen erst um 09:00 Uhr auf. :)
Nach dem Frühstück wuschen wir schmutzige Wäsche, waren im Internet und ich schenkte den Hunden viel Aufmerksamkeit. :) Allerdings waren an diesem Tag nur 3 von 5 Hunden da, da der Familienvater Bart die beiden Hunde – Jet & Mossy Oak – mit zur Jagd über das Wochenende genommen hatte. Zwischendurch hängten wir die saubere Wäsche auf, und starteten einen weiteren Waschgang.
Später entspannten Anni & ich einmal wieder beim Fertigen von Ausmalbildern zum Thema Ostern. :)
Nachdem wieder ein Schwung Wäsche auf der Leine hing, zog ich unser Bett ab und wusch die Bettwäsche. Danach schauten wir mit den Kinder den Film „Fame“. Mittlerweile war dann die Bettwäsche, dank schönstem & heißem Sonnenschein, schon trocken und ich konnte unser Bett wieder beziehen. Seit Anni & ich in Australien sind, teilen wir uns eigentlich immer jedes Bett, wenn möglich. Wird bestimmt eigenartig nach Australien wieder alleine in einem Bett zu schlafen. :)
Später beschäftigte ich mich noch einmal mit den Hunden, bevor die Kinder entschieden, den Film „Madagaskar“ zu gucken.
Känguru
Während ich später im Internet war, erhielt ich einen Anruf von einem Freund von Bart, der mich darauf aufmerksam machte, wo ich die Facebookseite finden könnte, auf der wir damals eine Anzeige gestellt hatten, dies hatten wir allerdings über Cassie, eine Freundin von Penny, gemacht und nachdem wir ihr Grundstück verlassen hatten, konnte ich die Seite nicht mehr wieder finden. Nachdem ich es nun aber wieder gefunden hatte, entdeckte, ich dass uns dort Jono geantwortet hatte. Diesen riefen wir dann später an und er hatte für uns Arbeit am Freitag – erst ein wenig Wohnung putzen, da sie nach Carins ziehen und am Abend auf 4 Kinder aufpassen, da sie ihren Abschied feiern wollten.

Der Sonntag war total unspannend – Bart war noch nicht von seiner Jagd zurück und Penny war bei der Wahl – somit mussten wir dann auf die Kinder aufpassen. Die meiste Zeit verbrachte Anni mit malen & ich mit den Hunden. Später gingen wir dann mit Izzy, einer Freundin von ihr & Talina in einem Bach in der Nähe baden. Die Mädchen haben dann mit Hilfe von Steinen Farben produziert und somit haben wir uns dann gegenseitig ein paar Body- & Facepaintings kreiert. Und als Penny dann die ganze Familie zum Reiten mitgenommen hatte, genossen Anni & ich die Stunden der Ruhe. :) Bart war mittlerweile auch zu Hause angekommen, allerdings führte sein direkter Weg ins Bett.
Als Penny mit den Kinder zurück war, bereite sie das Abendessen und das war dann auch schon der spannende Tag. ;) Es heißt so schön: Sonntag ist Ruhetag!
„Black-Mountain-Nationalpark“

Am Montag, den 26. März 2012, brach die letzte Schulwoche vor den Osterferien für die Kinder an. Leider kränkelte Talina an dem Morgen ein wenig, was bedeutete, dass Penny mit ihrer Tochter zu Hause blieb.
Nachdem wir unsere Emails gecheckt hatten, fuhren wir in die Stadt, um unsere Aushänge an den Schwarzen Brettern der Stadt zu erneuern, damit die Bewohner auch wussten, dass wir noch vor Ort waren.
Als wir dann wieder zurück waren, räumten wir um ca. 11:30 Uhr für 1 h einen Küchenschrank auf, bevor ich die Hunde bei dem schönen Wetter raus ließ.
Als nächste Herausforderung für diesen Tag, nahmen wir uns die Zeit, um mit Talina ihr Zimmer/Spielzeug auszumisten. Das dauerte ewig, weil die Kleine ganz schön viel Kram in ihrem Zimmer hatte und dort außerdem schon lange nicht mehr gesaugt wurde.
Auf dem „Grassy Hill“
Danach beschäftigte ich mich zur Entspannung wieder mit den Hunden. :) Da Faye eine Nachricht für uns über Penny hat ausrichten lassen, riefen wir diese zurück und wir verabredeten uns für Mittwoch 09:00 Uhr bei ihr, wo wir ihr helfen sollten ein Zimmer auszumisten & aufzuräumen, dafür erhalten Anni & ich pro Person 15$/h. :)
Später schauten Anni & ich uns die Fotos der letzten Tage an. Danach schnappte ich mir das Buch: Nele Neuhaus – Wer Wind sät, welches wir damals aus dem „Cairns Central YHA Hostel“ mitgehen lassen hatten. :) Und so bald das Abendessen vorbei war, gingen Anni & ich schlafen.

Am Dienstag kränkelte dann auch Beau, womit nur noch Izzy zur Schule ging. Dafür blieb an diesem Tag Bart zu Hause und Penny ging zur Arbeit. Also machten Anni & ich uns nach dem Frühstück auf, auch mit Beau sein Zimmer/Spielzeug auszumisten. Am Anfang hat er genauso wie Talina sehr gut mitgemacht und sich sogar von sehr viel getrennt. Zum Ende hin merkte man aber, dass weder er noch wir große Lust hatten, aber was sein musste, das musste eben sein. Nach erfolgreiche Aufräumaktion hatten wir 1 ½ Säcke Müll & ebenso viel, was er beim nächsten Trödelmarkt verkaufen möchte.
Der Bärtige & der Teufel
Danach ließ ich die Hunde für einige Zeit raus, bevor ich mir etwas zu Essen kochte. :) Und nach einem Emailcheck schnappte ich mir das Buch vom Vortag und las einige Kapitel. Es ist übrigens sehr angenehm ein Buch auf Deutsch zu lesen. :)
Das Abendessen an diesem Tag war gleichzeitig das Abschiedsessen der Großeltern, da diese am kommenden Tag nach Carins fuhren und am dem Freitag flogen sie für 6 Wochen nach Papua Neuguinea.
Da wir schon eine Woche vorher mit den Jungs aus der WG einen lustigen Abend hatten, entschieden wir, dass wir es an diesem Abend wieder machen und fuhren gegen 20:30 Uhr zu Clint zum „Sovereign Hotel“, wo er an der Bar arbeitete. Dieser nahm uns dann nach seinem Feierabend mit in die WG, wo wir mit seinen Mitbewohnern – Michael & Jack – „Wild Turkey“ tranken.
„Wild Turkey“ ist ein US-amerikanischer Kentucky Straight Bourbon von Austin Nichols. Die Marke existiert seit 1941.
Zum Abschluss des Abends und da wir eine sternenklare Nacht hatten, fuhren wir mit Clint noch auf den „Grassy Hill“ und genossen den Nachthimmel (die anderen beiden Jungs waren schon schlafen). Gegen 02:00 Uhr war dann der Abend zu Ende und Anni & ich fuhren nach Hause.

Am nächsten Morgen teilte mir Penny mit, dass ich unbedingt ihre Freundin Cassie noch vor 07:30 Uhr anrufen sollte, da sie für diesen Tag dringend unsere Hilfe bräuchte, um das Haus sauber zu bekommen, da ihr Ehemann unerwarteterweise schon einen Tag früher von seiner Reise nach Hause kam. Mit ihr verabredeten wir uns zu 14:00 Uhr. Penny erklärte uns später noch den Weg zu ihrem Grundstück, da dieses sehr weit außerhalb der Stadt liegt und man ungefähr 30min bis dorthin fährt.
Zu 09:00 Uhr waren wir dann bei Fayes Haus. Dort sortierten wir 2 h lang ihre Habseeligkeiten aus einem Raum und sie trennte sich von unbrauchbaren Sachen. Der Raum sah danach komplett anders aus, vorher konnte man kaum drin laufen und später hat ein Matratze reingepasst. Nach getaner Arbeit quatschen wir noch ein wenig mit Faye & ihrer Mutter Gwen, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Da wir die Nacht zu vor nicht besonders viel Schlaf bekommen hatten, legten wir beide uns noch einmal für 1 ½ h hin. Danach fuhren wir zu 14:00 Uhr zu Cassie. Diese war selbst noch nicht zu Hause, aber da sie mir am Morgen schon unsere Aufgaben mitgeteilt hatte, starteten wir mit der Putzaktion. Als wir die Küche betraten, mussten wir erst einmal tief einatmen, da sie einfach schrecklich aussah. Ehrlich gesagt, wussten wir nicht, wo wir anfangen sollten und ob die Zeit bis 17:00 Uhr reichen würde. Aber wir rissen uns zusammen und dachten an das Geld, welches wir dafür bekamen. In einer Kleinstadt wie Cooktown hätte sie auch niemand anderen bitten können ihr beim Putzen zu helfen - es würde sich wie ein Buschfeuer in der Stadt ausbreiten, wie unordentlich & verdreckt ihr Haus war. Später als Cassie dazu kam, hatten wir oberflächlich die Küche perfekt auf Vordermann gebracht und das reichte ihr auch. Und ehrlich gesagt, waren wir auch nicht erpicht darauf den Kühlschrank oder Ofen von innen zu säubern.
Nachdem wir auch ihr Bad geputzt hatten, bat sie uns noch ihr Auto zu schrubben und auszusaugen, womit wir dann auf 3 ½ h Arbeit kamen und jede von uns hat dafür 60$ bekommen. :)
Als wir wieder beim Haus unserer Gastfamilie ankamen, hatte Bart die Hunde rausgelassen und bevor ich duschen ging, spielte ich noch ein bisschen mit ihnen. :)
Vor dem Abendessen las ich wieder einige Kapitel des Buches und gegen 20:30 Uhr legte ich mich schlafen.

Am Donnerstag gingen alle Kinder wieder zur Schule und wir genossen es, dass wir unseren Tee/Kaffee in Ruhe trinken konnten. Danach rauften wir uns auf, endlich einmal die vielen Säcke Recyclingmüll wegzufahren, die wir wenige Tage nach unserer Ankunft gepackt hatten, aber leider hatten sich bisher weder Vater noch Mutter dazu entschieden diese wegzufahren, also blieb es an uns hängen. Aber damit wir unser Auto nicht voll sauen, nahmen wir deren Mazda und fuhren extra zur Müllentsorgung außerhalb der Stadt. :) Die Fahrt dorthin dauerte 20 min, den Müll aus den Tüten zu entsorgen ebenso lange und dann noch die Rückfahrt. Nur damit Tage später sich schon wieder Unmengen von Papier- & Plastikmüll angesammelt hatten.
Später fuhren wir zur Post, um unser hart verdientes Geld der letzten Tage auf unsere Bankkonten einzuzahlen.
Später, als wir wieder zurück waren, ließ ich die Hunde raus und nebenbei sortierten wir das Gerümpel unter dem Carport aus und schmissen es auf einen der Anhänger, damit dieses dann zur Müllkippe gefahren werden konnte (und dies geschah tatsächlich schon 2 Tage später!).
Da es dann unter dem Carport endlich einmal ordentlich aussah und es die einzige überdachte Sitzmöglichkeit auf dem Grundstück war, leider besitzt unserer Gastfamilie keine Terrasse, schnappten wir uns ein paar Stühle und lasen. Später nahmen wir uns ein großes Couchkissen und machten es uns auf dem Trampolin bequem. :)
Nachdem die Kinder von der Schule kamen, misteten wir an diesem Tag Izzys Kinderzimmer aus. Das übertraf bei Weitem noch die Zimmer der beiden anderen. Dort wurde seit Jahren nicht hinter den Schränken gesaugt und überhaupt seit Monaten nicht sauber gemacht. Aber wir schlugen uns tapfere 2 h durch den Urwald von Büchern & Spielzeug. Dann hatten wir die Schnauze voll und einigten uns darauf, es an einem anderen Tag zu beenden. :)
Danach hatten Anni & ich uns eine wohltuende Dusche verdient, und die Zeit bis zum Abendessen verbrachte ich mit lesen. :)
Bevor wir schlafen gingen, schauten wir noch mit der Familie den Film „Mulan 2“. :)

Für den 30. März 2012 hatten wir erst einen Job um die Mittagszeit, also verlief der Vormittag sehr ruhig. Nachdem alle aus dem Haus waren, ließ ich die Hunde raus und saß nebenbei mit Anni unter dem Carport und las mein Buch.
Zu 12:30 Uhr waren wir dann bei Jonos Appartement verabredet, dort halfen wir ihnen beim Säubern der Wohnung, während er und seine Frau Ellie mitten im Umzugsstress waren. :) Wir putzen also die beiden Terrassen, das Bad und die Küche  bis 16:00 Uhr. Danach fuhren wir erst einmal nach Hause, entspannten ein wenig beim Lesen und nahmen eine Dusche, bevor wir zu 19:00 Uhr wieder zu Jono fuhren, da nun der 2. Teil unseres Arbeitstages bevorstand – 4 Kinder hüten. ;) Zum Abendessen hatten Jono & Ellie Pizzen gekauft, die wir nur noch in Ofen schieben brauchten. Ansonsten hatten wir einen Film eingeschaltet, wobei die 3 Mädchen lieber Verstecken spielten und der Junge sich mit seinem Nintendo DS zurückgezogen hatten. Also schalteten wir den Musiksender ein und ich las nebenbei mein Buch zu Ende.
Nachdem der Ofen ausreichend runtergekühlt war, reinigten wir diesen.
Gegen 23:30 Uhr waren die Eltern alle zurück und die 3 Kinder wurden abgeholt. Für den ganzen Tag erhielten wir dann 155$ pro Person. :)
Da wir dachten, dass die Stadtjugend auf einen Freitagabend mal ein bisschen besser drauf ist und es etwas los wäre, fuhren wir also zu Clints WG, leider war er schon fast beim Zubettgehen, so dass wir dort nicht lange blieben und gegen 01:00 Uhr schlafen gegangen sind.

Am Samstag waren wir noch einmal zu 10:00 Uhr bei Faye zum Aushelfen verabredet, also standen wir 08:45 Uhr auf, machten uns Frühstück, checkten Emails und fuhren los.
Bei Faye halfen wir ihr ihre Unmengen von Kochbüchern auszusortieren, welche sie dann spenden wollte, ebenso trennte sie sich von ihren CDs. Und für ca. 1 h leichtes Bücher aussortieren, bekamen wir pro Person 25$. Aber ich glaube Faye & Gwen waren einfach froh über ein wenig Gesellschaft und zusammen mit ihren beiden Hunden – Mr. Bean & Pixie – waren sie auch sehr unterhaltsam und hatten viel zu erzählen. :)
Wir machten einen kleinen Abstecher nach Hause, zogen uns um und machten uns auf den Weg nach Hopevale.
Hopevale ist eine Aborigines-Missionsstation mit 765 Bewohnern. Sie liegt auf der Cape York Peninsula ungefähr 46 km nordwestlich von Cooktown. Entstanden ist die Siedlung aus früheren Missionsstationen.
Hopevale ist ein Zuhause von verschiedenen Clangruppen, von denen die meisten Guugu Yimidhirr und andere Australische Sprachen sowie auch Englisch beherrschen.
Irgendwie hatten wir mehr erwartet: Es war nichts ausgeschildert und somit fanden wir auch nicht den Strand, der so beeindruckend sein soll. Auch ansonsten war die Stadt sehr tot, wir haben vllt. 2 Menschen gesehen und haben uns auch nicht aus dem Auto raus bewegt, da es absolut nichts zu sehen gab. Da war die Fahrt hin & zurück aufregender, da es eine Schotterstraße mit vielen Schlaglöchern war. Somit konnte ich mich dann wenigstens im Ausweichen üben. ;)
Zurück in Cooktown erledigten wir noch einige Einkäufe und gegen 14:45 Uhr waren wir dann wieder daheim.
Da wir bei Faye auch noch einige CDs & Bücher erhalten hatten, durchstöberte ich noch das Musikregal der Johnsons und kopierte alle CDs auf meinen Laptop. :)
Vor dem Abendessen spielte ich noch mit den Hunden und später gegen 20:00 Uhr fuhren wir zu Barts Haus, da wir uns dachten, wenn auf einen Freitagabend um 00:00 Uhr nichts mehr los ist, versuchen wir es eben früher. Aber auch dort wurden wir enttäuscht. Es kann doch nicht so schwer sein, irgendwo gemütlich zu sitzen, zu quatschen & ein paar Bierchen zu trinken. Aber die Cooktowner Jugend ist so langweilig, dass sie nicht einmal das hinbekommen.
Nach einem trostlosen Ausflug auf den „Grassy Hill“ fuhren wir also nach Hause und erschreckenderweise haben dort auch schon alle geschlafen. :( Also blieb uns nichts anders übrig als frustriert um 22:00 Uhr auf einen Samstagabend schlafen zu gehen.

Am 1. April sind wir kurz nach 08:45 Uhr aufgewacht und noch vor dem Frühstück habe ich die Küche, die wie ein Saustall aussah, aufgeräumt und den Geschirrspüler aus- & eingeräumt, sowie die Wäsche aufgehängt. Danach aß ich in Ruhe Frühstück & checkte meine Emails.
Später setzen wir uns wieder raus und ich begann ein neues Buch: Sheila Quigley – Every Breath you take, zu lesen – dieses Buch war in Englisch. :)
Nebenbei waren die Hunde mit draußen. Gegen 14:00 Uhr fuhren wir mit Penny & den Mädchen zu Cassie. Diese hatte uns spontan für 2 Stunden Gartenarbeit angefragt. :) Für unsere Hilfe erhielten wir 35$ pro Person. Anni & ich sind auch immer sehr stolz auf unsere Arbeit, danach sieht alles immer so gut aus. Team Flittchety ist also immer sehr fleißig & erfolgreich. :)
Auf dem Weg zurück nach Hause ließ Penny noch den Eulenschwalm frei, der nun wieder fit war, nachdem Penny ihn Tage zuvor verletzt gefunden hatte.
Das Verbreitungsgebiet der nachtaktiven großen Eulenschwalme erstreckt sich von Indien über Südostasien bis nach Australien und Neuguinea. Sie bewohnen Wälder, offene Waldgebiete oder auch Buschland. Tagsüber ruhen sie gut getarnt in den Bäumen.
Eulenschwalme haben kurze, abgerundete Flügel und sind deshalb keine wendigen Flieger. Sie besitzen große, sehr breite Schnäbel und ein großes Maul. Die Schnäbel sind an der Spitze hakenförmig nach unten gebogen. Ihr braunes, schwarz und gelb gemustertes Gefieder bietet eine gute Tarnung.
Später spielte ich mit den Hunden, gönnte mir eine Dusche und las mein Buch weiter.
Nach dem gemeinsamen Abendessen mit der Familie, schauten wir alle „Der unglaubliche Hulk“, bevor gegen 22:00 Uhr Bettzeit war. 

Da nun offiziell Osterferien waren, brauchten wir während der Woche nicht mehr um 07:15 Uhr aufstehen und konnten stattdessen frei entscheiden, wann wir erwachen. Da wir am Vortag mit Gregg ausgemacht hatten, dass wir an diesem Tag, die untere Etage seines Appartements putzen sollten, standen wir 07:45 Uhr auf und fuhren zu 09:00 Uhr zu ihm. Während des Frühstücks hatten wir einen Anruf von Carol erhalten, dass sie uns wieder zum Rasenmähen brauchte, also verabredeten wir uns auf den kommenden Tag um 08:00 Uhr bei ihr.
Bei Gregg waren wir dann 2 ½ h beschäftigt, dass hieß jede von uns bekam 37,50$. :)
Wieder zurück las ich einige Seiten in meinem Buch, bevor ich mich daran machte den alten, gammligen Ventilator von der Wand zu schrauben, worum uns Penny gebeten hatte. Später machten wir uns an eine weitere Ausmistungsaktion in Izzys Zimmer. Danach war auch schon ein besseres Ergebnis als am Vortag zu sehen. Aber so langsam gingen uns die großen Müllsäcke aus. Und nachdem ich noch einige Fliegengitter im Haus gereinigt hatte, wuschen Anni & ich Wäsche & hängten diese auch auf, wobei wir nebenbei draußen saßen und lasen.
Gegen 17:15 Uhr kletterte ich zu Bart auf den Quad und wir fuhren davon, wobei uns die Hunde – alle bis auf Kelly – freudig hinterher liefen.
Am Abend saßen Anni & ich dann zusammen mit Netti & Bart im Wohnzimmer und quatschten dummes Zeug. Es war ein kinderfreier Abend, denn alle 3 schliefen die Nacht bei Freunden und jeder von den Erwachsenen genoss diese Zeit. Zum Abendessen gesellte sich auch Penny dazu und auch nachdem alle gegessen hatten, blieben wir ein wenig am Tisch sitzen und erzählten, bevor der Film „Man of the Year“ angemacht wurde. Leider war es ohne Untertitel schwierig zu verstehen, was die Menschen sagten, also ging ich früher ins Bett als die anderen.

Am 3. April 2012 sind wir recht früh gegen 06:45 Uhr aufgestanden, um zu 08:00 Uhr bei Carol zu sein. Als wir dort ankamen und den Rasen sahen, den wir 1 ½ Wochen zuvor erst gemäht hatten, waren wir ganz schön deprimiert, es sah so aus, also ob wir nie dort gewesen wären. Aber ein Glück mussten wir dieses Mal nicht das ganz Grundstück mähen. Also machten wir uns wieder daran, abwechselnd für 30 min 3 h Rasen zu mähen. Später verweilten wir noch ein wenig auf ihrer Terrasse und beobachteten dabei 2 Nektarvögeln wir sie ihr Nest an Carols Wäscheleine bauten.
Die recht lebhaften Nektarvögel sind ökologisch gesehen die Gegenstücke der amerikanischen Kolibris in der Alten Welt. Ihr Flug ist jedoch nicht so wendig und sie können im Gegensatz zu den Kolibris nur eine kurze Zeit auf der Stelle schweben. Sie verfügen über kräftige Beine, mit denen sie bei der Nahrungsaufnahme sitzen können und wie die Honigfresser über einen langen, abwärtsgebogenen Schnabel. Ihre lange Zunge, mit der sie den Nektar aus den Blüten saugen und Insekten fangen, kann weit hervorgestreckt werden. Die Männchen sind oft bunt gefärbt und tragen ein metallisches glänzendes Gefieder. Die Weibchen sind bis auf wenige Ausnahmen unscheinbarer.
Wir verabredeten uns zu 16:30 Uhr noch einmal, um ihr für eine weitere Stunde auszuhelfen. Über die Mittagshitze will sich hier niemand gerne groß anstrengen. :)
Wieder zurück ließ ich die Hunde aus ihrem Gehege und nahm mit Anni die Wäsche vom Vortag ab. Später untersuchte ich geduldig alle 5 Hunde auf Stacheln, Grassamen & Zecken und entfernte diese natürlich auch. Das Gute war, die Hunde haben sich das in aller Seelenruhe gefallen lassen, auch wenn es manchmal ein wenig schmerzhaft für sie war.
Nachdem ich meine Emails gecheckt hatte, verfasst ich einen Brief an meine Eltern, den wir später zur Post brachten, noch bevor wir wieder zu Carol fuhren. Dort stutze ich einige Bäume zurecht und wir erhielten für die Stunde Arbeit 25 $ pro Person.
Wieder zurück spielte ich mit den Hunden, duschte und las mein Buch, bevor es Abendessen gab und ich danach schlafen ging. Recht unspektakulär für unseren letzten Abend bei den Johnsons.

Bei den Aboriginal Rock Art Galleries von „Split Rock“
Am Mittwoch war es dann soweit: Abschied nehmen von Cooktown. Tage zuvor hatten wir entschieden, dass wenn sich keine Arbeit mehr gibt, wir für ein paar Tage Kelcey & Andrew  in Cairns besuchen, bevor wir uns dann auf unsere Reise zum „Uluru“ machen.
Der „Uluru“, auch „Ayers Rock“, ist ein an der Oberfläche befindlicher Teil einer großen unterirdischen Gesteinsschicht in der zentralaustralischen Wüste im Northern Territory. Er befindet sich in einem 170.000 km² großen Sedimentbecken, dem Amadeus-Becken. Der „Uluru“ wird von zahlreichen Touristen aufgesucht und um ihn ranken mythische Legenden der Aborigines, dass alle Traumzeitreisen dort enden bzw. dorthin führen.
Der „Uluru“ ist etwa 3 km lang, bis zu 2 km breit und hat einen Umfang von rund 9 km. Der Gipfel befindet sich auf einer absoluten Höhe von 863 m und hebt sich damit 348 Meter von der Dünenlandschaft Zentralaustraliens ab.
Der „Uluru“ liegt im „Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark” nahe dem Ort Yulara, etwa 340 km südwestlich von Alice Springs. Der 1.325 km² große Nationalpark, in dem neben dem „Uluru“ auch die benachbarten „Kata Tjuta“ (die Olgas) liegen, gehört zum UNESCO-Weltnatur- & Weltkulturerbe.
Wir standen also um 08:15 Uhr auf und verabschiedeten uns von Penny, da diese zur Arbeit musste. Von Bart hatten wir uns schon am Vorabend verabschiedet.
Nach dem Frühstück prüfte ich noch einmal meine Emails und dann packte ich meine Sachen und verstaute den Koffer im Auto. Danach verabschiedeten wir uns auch von Netti und ihrem Lebensgefährten Chris, sowie von den 3 kleinen Kindern, denen es sichtlich schwer fiel, dass wir gingen. Das hätten Anni & ich nicht erwartet, nachdem wir mit den Kindern auf Grund ihrer Verzogenheit immer eher auf dem Kriegsfuß waren.
Gegen 10:00 Uhr fuhren wir also aus Cooktown los und fuhren über Lakeland nach Laura, um uns die Felsmalereien von Aborigines anzuschauen.
Aboriginal Art Site
Aborigines lebten seit 50.000 Jahren in der Region. Der Forscher Archibald Macmillan entdeckte den „Laura River“ im Jahre 1873 und benannte ihn nach dem Vornamen seiner Frau. Auch die Ortschaft erhielt diesen Namen. In der Nähe, im „Palmer River“, wurde Gold gefunden und eine Eisenbahnlinie von Cooktown nach Laura und zu den „Palmer River Goldfields“ gebaut, die 1888 fertig gestellt wurde. Da die Goldfunde jedoch nicht sehr ergiebig waren, wurde die Eisenbahnverbindung schon bald wieder eingestellt.
Bei den Aboriginal Rock Art Galleries von „Split Rock“
In der Gegend von Laura, im Quinkan-Country, benannt nach den Geistwesen der Aborigines, den Quinkans, im Süden der Cape York Halbinsel, liegt eine der weltweit größten und besterhaltenen Aboriginal Art Sites. In der rauen Felslandschaft liegen Hunderte von Überhängen und Höhlen, in denen Tausende von Zeichnungen aus der Vergangenheit festgehalten sind.
Für Besucher zugänglich sind die Aboriginals Rock Art Galleries von „Split Rock“, „Guguyalangi“ und „Giant Horse Gallery“. Die Felsmalereien sind bis zu 16.000 Jahre alt und zählen zu den ältesten ihrer Art. Die meisten Sites sind in Aborigines-Reservaten geschützt und daher für Besucher nicht zugänglich.
Danach machten wir uns auf den Weg nach Cairns. Gegen 15:45 Uhr kamen wir am Strand von „Ellis Beach“ an. Ich ging erst einmal baden und später lasen Anni & ich unsere Bücher. Schließlich mussten wir die Zeit bis 20:00 Uhr totschlagen, denn erst dann konnten wir in Kelceys Haus. :)
Zu 19:00 Uhr fuhren wir ins „Cairns Central YHA Hostel“, da wir wussten, dass man dort jederzeit einfach so ein- & ausgehen kann und wir unser Abendessen kochen wollten. Das Gute an Hostels ist, dass die Gäste täglich wechseln, ebenso wie die Rezeptionisten und somit keiner weiß, ob wir dort ein Zimmer haben oder nicht. Daher kann man die Einrichtungen wie Küche, Pool, Dusche oder Toilette kostenfrei nutzen. :)
Während des Kochens habe ich in dem Bücherregal, in welchem Reisende Bücher hinterlegen für andere, da sie diese nicht mehr benötigen/wollen, einen schönen dicken Wälzer auf deutsch gefunden. Bis kurz vor 20:00 Uhr setzten wir uns an einen der Tische und lasen, um die Zeit zu überbrücken.
Auf dem Weg nach Cairns
Bei Kelceys Haus in „Trinity Park“ angekommen, wurden wir erst einmal stürmisch von Benny begrüßt. :) Kelcey war nicht zu Hause, da sie zum Abendessen in der Stadt war.
Nachdem wir unsere Koffer im Gästezimmer verstaut hatten, entdeckten wir auf dem Tisch 3 Bücher (auf deutsch). Die gute Kelcey hatte diese bei einem Garagenverkauf für uns erworben. Das ist wirklich sehr nett von ihr gewesen und wir haben somit ein wenig mehr Lesestoff für unsere Fahrt zum „Ayers Rock“. :)
Die Zeit bis zu ihrer Rückkehr verbrachten wir mit Lesen und gegen 22:45 Uhr war sie dann auch endlich da, mittlerweile waren wir beide auch schon sehr müde. Nachdem alle Neuigkeiten ausgetauscht waren, waren wir gegen 23:30 Uhr im Bett.
Übrigens wollte ich noch kurz erwähnen, dass Anni & ich seit Mackay nur Flip Flops tragen oder barfuss laufen. :)

Montag, 19. März 2012

Cooktown

Auf dem Weg zum „Kulki Lookout“
Am 9. März 2012, ein Freitag, war der Tag des Abschiednehmens von Kelcey, Madison & Benny. Da die Beiden an dem Tag zur Schule/Arbeit mussten, sind wir extra um 06:15 Uhr aufgestanden, um auf Wiedersehen zu sagen & ein letztes gemeinsames Frühstück zu essen. Nachdem die Beiden das Haus verlassen hatten, packten Anni & ich unsere Koffer und beluden das Auto. Bevor wir gegen 08:30 Uhr das Haus verließen und uns auf den Weg Richtung Norden zum „Cape Tribulation“ machten, checkten wir unsere Emails & verabschiedeten uns von Benny.
Bevor wir Cairns verließen, fuhren wir noch bei Sen in „Clifton Beach“ ran, um uns auch von ihm zu verabschieden & für die schöne Zeit zu bedanken.
Gegen 11:00 Uhr haben wir mit der Seilfähre den „Daintree River“ überquert. Für ein Hin- & Rückticket haben wir satte 22$ bezahlt. Aber da wir nur Positives über „Cape Tribulation“ gehört hatten, war uns die Sache (bis dahin) das Geld wert.
Das „Kap der Leiden“ gehört zum „Daintree Rainforest National Park“, der als ältester Regenwald der Erde seit 1988 UNESCO-Welterbe ist. Die mit Dschungel bewachsenen Berge grenzen unmittelbar an traumhafte Sandstrände mit vorgelagerten Korallengärten. Seinen Namen erhielt das Kap von Captain James Cook, der am 10. Juni 1770 mit seiner „Endeavour“ vor der Küste auf ein Riff auflief. Bis heute ist „Cape Tribulation“ ein idyllisches Dorf, dessen 150 Einwohner es geschafft haben, dass – noch – kein Hotelblock den attraktiven „Myall Beach“ säumt.
Als 1. machten wir einen Abstecher zum „Cape Kimberley“. Leider war dort der Weg zum Strand überflutet und somit konnten wir keinen Blick auf „Snapper Island“ werfen.
Beim „Kulki Lookout“
Als nächstes hielten wir am „Waluwurrigga Alexandra Range Lookout Point“ und danach am Strand in der „Cow Bay“, bevor es weiter zum „Thornton Beach“ ging. Bei unserer weiteren Erkundungstour gen Norden, hielten wir an einer echt schlechten Touristeninformation, und die Dame, die dort angestellt ist, war verdammt unfreundlich.
Später machten wir noch einen kleinen Spaziergang am „Myall Beach“, und danach ging es zu unserem eigentlich Ziel – „Cape Tribulation“. Allerdings war der Strand dort weniger spektakulär als erwartet, man könnte es auch enttäuschend nennen. Wobei der „Kulki Lookout“ doch sehr beeindruckend war. :)
Eigentlich hatten wir für das Erkunden des „Daintree Rainforest National Park“ ein Wochenende eingeplant, aber leider haben wir festgestellt, dass wir innerhalb weniger Stunden schon alles gesehen hatten, also entschieden wir spontan noch an diesem Tag unsere Reise nach Cooktown fortzusetzen.
Im Naturhafen von Cooktown ließ Kapitän Cook 1770 sein vor der Küste von „Cape Tribulation“ leck geschlagenes Schiff reparieren. Heute wird hier Ende Juni beim „Discovery Festival“ die Ankunft von James Cook gefeiert. Cooktown ist auch ein gefragter Ausgangspunkt für Entdeckungsfahrten auf der „Cape York Peninsula“.
Als 1872 am „Palmer River“ Gold gefunden wurde, verwandelte sich Cooktown in eine Boomtown mit mehr als 100 Pubs, 40 Bordellen – und 2 Kirchen für die damals 30.000 Einwohner. Um 1900 waren die Goldvorkommen erschöpft. Cooktown geriet in Vergessenheit.
Da wir die ganze Zeit keinen Empfang hatten, setzten wir mit der Fähre wieder zurück ans andere Ufer des Flusses und konnten dann unsere Hosts in Cooktown informieren, dass wir schon auf den Weg zu ihnen waren, und noch an dem Abend ankommen anstatt erst am Montag. :)
Gegen 16:00 Uhr traten wir also das nächste Teilstück unserer Reise zum Norden an. Zwischendurch hielten wir an diversen Aussichtspunkten, genossen die Aussicht & vertraten uns die Beine.
Ca. 20:00 Uhr waren wir mitten im Dunkeln in Cooktown angekommen und parkten irgendwo. Von dort aus rief ich unsere Host Penny an, die anbot uns von dort abzuholen, wo immer wir auch waren, da sich ihr Haus 7km außerhalb der Stadt befindet.
Dort angekommen wurden wir den 3 Kindern – Izzy, Beau & Talina – sowie ihrem Ehemann Bart vorgestellt. Ebenfalls auf dem Grundstück leben die Großeltern in einem weiteren Haus & Netti mit ihrem Lebensgefährten Chris in einem Campervan.
Da wir kurz vor dem Verhungern waren, da unsere letzte richtige Mahlzeit, abgesehen von Sandwichs & Äpfeln, das Frühstück war, waren wir glücklich als sie uns Abendessen anboten. :)
Da die Familie noch Besuch bekommen hatte und es für Anni & mich ein langer Tag mit viel Fahrerei war, verabschiedeten wir uns um 21:30 Uhr, um schlafen zu gehen.
Die Familie ist sehr nett, herzlich & lustig, allerdings war der 1. Eindruck nicht der Beste, da das Haus sehr unordentlich & dreckig war. Unsere Unterkunft bestand aus einer gemauerten Hütte, die sich 5m vom Haupthaus entfernt befindet & wo sich die Dusche & Toilette direkt neben dem Bett befinden. Auch nicht gerade sehr sauber, aber wenigstens hatten wir Privatsphäre. :)

„English“ from around the world:
On the menu of a Swiss restaurant:
Our wines leave you nothing to hope for.

Blick auf Cooktown vom „Grassy Hill“
Am Samstag sind wir um 08:15 Uhr aufgewacht und haben gefrühstückt. Da an diesem Tag in der „Old Shire Hall“ eine Veranstaltung zum Internationalen Weltfrauentag stattfand, nahm uns Penny mit in die Stadt. Da sie für die Stadt arbeitet, hatte sie den Schlüssel für die „Old Shire Hall“ und gemeinsam bereiteten wir alles vor – Tische & Stühle. Nachdem das erledigt war, hatten wir die Möglichkeit uns ein bisschen die Kleinstadt anzuschauen. Ein Freundin von Penny zeigte uns den Weg auf den „Grassy Hill“.
Schon Captain Cook genoss die Aussicht vom 192m hohen „Grassy Hill“ und suchte dort nach einer sicheren Schiffspassage durch das Riff. Der Leuchtturm wurde 1885 von England nach Cooktown verschifft, die Radaranlage stammt von 1942.
Während wir das schöne Wetter dort genossen und einen wunderschönen Blick auf Cooktown & Umgebung hatten, kamen wir mit einem netten Pärchen ins Gespräch, die sich gut in der Gegend auskannten. Später im Gespräch stellte sich heraus, dass es der Bürgermeister & seine Frau waren. ;)
Leuchtturm auf dem  „Grassy Hill“
Da um 11:00 Uhr offizieller Starttermin für die Veranstaltung in der Stadthalle war, fuhren wir also wieder dorthin zurück. Einige Frauen der Stadt versammelten sich dort, brachten Essen sowie Kleidung mit, die sie nicht mehr benötigten, um sie mit anderen Kleidungsstücken zu tauschen. Ebenso konnte man Bilder auf Leinenstoff malen, welche später zu einem Quilt genäht wurden. Und jeder der wollte, konnte sich das Mikrofon schnappen und etwas zum Besten geben, einige Damen machten dabei ordentlich Wahlwerbung für sich. :)
Gegen 14:00 Uhr fuhren wir wieder zu Pennys Haus, da die 12-jährige Tochter Izzy an diesem Tag ihren Geburtstag feierte und wir ihr ein wenig bei den Vorbereitungen halfen.
Danach nutze ich die Gelegenheit mich an deren Computer zu setzen und meine Emails zu checken. Ebenso konnte ich endlich mein Reisetagebuch aktualisieren. :)
Später lernten wir die Familie ein bisschen besser kennen, vor allem deren große Anzahl an Haustieren – 5 Hunde, 2 Meerscheinchen, ein Allfarblori & Spiegelliest und ein Aquarium haben sie natürlich auch.
Der Allfarblori oder Keilschwanzlori ist eine Art aus der Unterfamilie der Loris. Allfarbloris sind leuchtend bunt gefiederte Vögel mit orangerotem Schnabel.
Der Spiegelliest ist ein Eisvogel, der im australischen Raum beheimatet ist. Der Kopf des 20 cm langen & 39 g schweren Spiegelliests ist großteils königsblau gefärbt, weist aber einen breiten schwarzen Augenstreif & einen weißen Stirnfleck auf.
Später nahm mich Bart mit auf seinem Quad und fuhr mit mir ein wenig durch die umliegende Gegend.
Spiegelliest
Circa eine Stunde vor dem Abendessen brachte die Oma Geburtstagstörtchen für alle. :) Später spielten wir noch mit Beau (10 J.) & Talina (5 J.), bevor wir gegen 22:00 Uhr schlafen gingen.

Um kurz nach 09:00 Uhr begann unser Sonntag. Während des Frühstücks schauten wir den Film „Kung Fu Panda“. Später checkte ich meine Emails und erkundigte mich im Internet über die neuesten Geschehnisse in Deutschland & der Welt. :)
Nachdem ich die Geburtstagsdekoration vom Vortag entfernt hatte, spielten Anni & ich mit den Kindern & den Hunden. :D
Gegen 15:15 Uhr fuhren wir zum Strand der „Quarantine Bay“, leider hatte es genau bei Ankunft angefangen zu regnen. In der Hoffnung, dass es nur ein kurzer Schauer ist, warteten wir im Auto und lasen in unseren Reiseführern. Eine Viertelstunde später machten wir uns wieder auf den Rückweg ohne am Strand gewesen zu sein.
Es schien so, als ob nun endlich die Regenzeit in Nordqueensland eingesetzt hätte, dabei hatte uns jeder immer davor gesagt, wie viel Glück wir doch hätten, da es bisher die trockenste Regenzeit seit Langem war. Auch Kelcey schrieb in einer Email, dass seit wir Cairns verlassen haben, dort der Regen eingesetzt hat. Tja, da war der Wettergott wohl sehr pissig, dass Cairns uns hat gehen lassen. ;)
Da aufgrund des Regens nur im Haus Aktivitäten möglich waren, sortierte ich meine über 2.300 Fotos aus (davon alleine 1.400 von mir). ;)
Später fuhren wir mit Penny & Izzy zu einer weit vom Ort entfernten Farm, wo Izzy Reitunterricht hat, leider hatte dieser an diesem Tag nicht stattgefunden, da das Pferd einen Abszess hatte. Darum machte Penny mit uns 3en noch ein wenig Sightseeing in Cooktown. Bevor wir die Hauptstraße (Charlotte St.) bis zum Hafen entlang fuhren, sahen wir auf einem Feld noch einen Riesenstorch. Dabei hat sie uns so einiges zur Stadt & Geschichte erzählt, als ehemalige Museumsdirektorin hatte sie da auch fundiertes Hintergrundwissen.
Der Riesenstorch oder Großstorch ist eine der beiden Arten in der Gattung der Großstörche. Es handelt sich um einen auffälligen, sehr großen und schwarz-weiß gefiederten Storch mit glänzend schwarzen Hals & Kopf und einem sehr langen Schnabel.
Zum Abendessen schauten wir uns eine Dokumentation über die Galapagos-Inseln an. Nachdem ich noch ein wenig weiter meine Fotos aussortiert hatte, gingen wir ins Bett.

„English“ from around the world:
On the main road to Mombasa, leaving Nairobi:
Take notice: when this sign is under water, this road is impassable.

Da wir dachten, wir sollten am Morgen des 12. März 2012 den Kindern bei den Vorbereitungen für die Schule helfen & Penny uns mitteilte, Frühstück sei von 07:00 bis 07:30 Uhr, standen wir extra schon um 06:45 Uhr auf. Leider war, als ich im Haupthaus ankam, noch niemand zu sehen. Und später benötigten die Kinder auch nicht wirklich unsere Hilfe. Wir beschlossen für die nächsten Tag immer erst um 07:15 Uhr aufzustehen. :)
Nachdem die ganze Familie dann aus dem Haus war, machten wir uns an die Aufgaben, die uns Penny gegeben hatte – wir starteten mit dem Putzen der Küche, dies beanspruchte die Zeit von 08:30 bis 12:30 Uhr.
Danach ließ ich die Hunde aus dem Zwinger und beschäftigte mich mit ihnen, zwischendurch hatten Anni & ich aber Hunger, also machte ich mir Pancakes mit Vanilleeis. Lecker! :D
Da aufgrund des andauernden Regens weiters Erkunden der Stadt wortwörtlich ins Wasser fiel, schnappten wir uns unsere Lebensläufe und fuhren in die Stadt, um in Hotels/Cafés/Restaurants nach Arbeit zu fragen.
Wieder zurück spielte ich wieder mit den schnuffigen Hunden, bis Izzy mich fragte, ob ich mit ihr Netball üben könnte, da sie am Freitag ein Turnier mit ihrer Mannschaft in Cairns hatte.
Netball ist ein basketballähnliches Mannschaftsspiel, hauptsächlich für Mädchen & Frauen. Gespielt wird Netball vor allem im englischsprachigen Raum, insbesondere in Australien, Großbritannien & Neuseeland sowie in Südafrika.
Während des Abendessens schauten wir alle zusammen den Film „Die Legende der Wächter“ an und gegen 21:15 Uhr war dann schon wieder Bettzeit.

Die Statue von James Cook
Am nächsten Morgen, nach dem ganzen Frühstücksprozedere, machten Anni & ich dort in der Küche weiter, wo wir am Vortag aufgehört hatten – mit dem Putzen des Vorrats-, Kühl- & Tiefkühlschranks, dafür brauchten wir von 08:30 Uhr bis 11:00 Uhr.
Danach ließ ich wieder die Hunde aus dem Zwinger und spielte mit ihnen.
Nach dem Mittag gegen 12:15 Uhr schauten wir beide uns den Film „Glück im Spiel“ an. Zwischendurch hatten wir von Netti erfahren, dass ein Teil des „Mulligan Highway“ mit über 1m überflutet war. Und dies bedeutete zum damaligen Zeitpunkt, dass man Cooktown nicht verlassen konnte.
Der „Mulligan Highway“ (früher auch „Cooktown Developmental Road“) ist eine neue State Route. Sie führt von Cooktown auf einer Länge von 270 km nach Mareeba an der Ostküste der „Cape York Peninsula“.
Benannt nach dem Buschmann James Venture Mulligan, folgt der befestigte Highway dem Verlauf der alten „Cooktown Developmental Road“. Er wurde im Jahr 2006 fertig gestellt.
Seit der alte unbefestigte Track ersetzt wurde, haben sich die Reisezeiten von Cairns nach Cooktown von 6 h auf 3,5 h fast halbiert.
Danach motivierte ich mich an meinem Blog zu arbeiten, wurde aber zwischendurch von Izzy unterbrochen, um wieder mit ihr ein wenig Netball zu üben. Ihr Vater Bart hatte uns sogar einen Korb gebastelt, so dass sie nun auch das Körbewerfen trainieren konnte. :)
Mittendrin hatten wir kurz unterbrochen und uns auf den Quad zu Bart & Talina geschwungen & wir sind mit den Hunden Gassi gefahren. Allerdings nur mit 3 von ihnen, die anderen beiden sind zu faul oder zu schlau dem Quad stupide hinterher zu rennen, aber die anderen 3 hatten ihren Spaß. Wobei der Jüngste (Panda) erst knapp über 3 Monate alt ist und einen Großteil der Strecke mit auf dem Quad saß. :)
Vor dem Abendessen nutzte ich die Zeit und schrieb weiter an meinem Blog. Da es das Abendessen recht spät gab, nahm ich nur noch eine Dusche und ließ mich dann um 21:00 Uhr ins Bett fallen.
Schon sehr eigenartig seit Anni & ich in Australien sind, gehen wir immer so früh schlafen – liegt wohl daran, dass es immer so früh dunkel ist. Wir haben heraus gefunden, dass man immer 2h nach dem Dunkelwerden ins Bett geht. Im deut. Sommer bedeutet das: Um 22:00 Uhr geht die Sonne unter und um Mitternacht liegt man im Bett. Hier in Australien geht die Sonne um 19:00 Uhr unter, deswegen sind wir um 21:00 Uhr und früher immer so müde.

Annis Witz des Tages:
„The reason most girls would rather have beauty than brains is that most men can see better than they can think.“

Am Mittwoch begann der Tag wie immer um 07:15 Uhr. Und später machten wir uns von 09:00 bis 12:00 Uhr daran den Rest der Küche zu putzen & die Wäscheschränke aufzuräumen. Danach gab es erst einmal lecker Mittagessen und dann spielte ich wieder mit den Hunden bis ca. 13:45 Uhr. Später schrieb ich weiter an meinen Blog, bevor wir die Gelegenheit nutzten, in der es einmal nicht regnete und es sogar die Sonne schien, in die Stadt zu fahren und uns einige interessante Plätze anschauten. Wie schlenderten entlang des „Endeavour Rivers“ und trafen dabei auf die Statue von James Cook und wir fanden sogar ein „Musical Ship“, welches öffentlich ist, und auf dem man Musik machen kann, dass war echt spaßig. :) Nachdem wir kurz in der Post waren & beim „Nature’s Powerhouse“ waren, machten wir einen Abstecher zur „Finch Bay“. Dort war es recht windig und wir waren gerade noch rechtzeitig zurück im Auto, bevor der Regen schon wieder einsetzte.
Wieder zurück ließ ich die Hunde noch einmal aus dem Zwinger und legte die Wäsche zusammen, die wir über den Tag verteilt wuschen & trockneten.
Nachdem ich meinen Blog vollendet hatte, bat Izzy mich ein letztes Mal gemeinsam mit ihr & Anni für das Netballturnier zu üben.
Vor dem Abendessen beeilte ich mich, schnell meinen Blog hochzuladen und später saßen wir gemeinsam im Wohnzimmer & quatschten. Der Tag endete früh gegen 21:15 Uhr.

Am 15. März 2012 war ich noch kurz im Internet nach dem Frühstück, bevor wir dann in die Stadt fuhren, um uns die „Cooktown Local News“ zu kaufen, die wöchentlich erscheint, da dort Bilder von Anni & mir veröffentlicht sind. Denn als wir an dem Samstag in der „Old Shire Hall“ zur Veranstaltung zum Internationalen Weltfrauentag waren, kam natürlich auch der lokale Reporter vorbei, um Bilder zu schießen und als er hörte, dass wir aus Deutschland sind, machte er gleich von jedem von uns ein Foto. :)
Nachdem wir nun lokale Berühmtheiten waren, konnten wir beruhigt wieder nach Hause fahren. Während die Hunde wieder frei herumlaufen konnten, räumte ich den Außenbereich des Hauses auf und fegte auch.
mit Panda
Später schrieb ich ein paar Post- & Anlasskarten, bevor ich mich wieder mit den Hunde beschäftigte. Und endlich hatten wir auch mal wieder ein wenig Sonnenschein, somit hatten die Hunde dann auch mehr Spaß sich auszutoben. Nachdem Bart von der Arbeit zurück war, fuhren wir mit den Hunden wieder Gassi – was ein Spaß. :) Auf unseren letzten Metern mit dem Quad nach Hause hatte natürlich wieder der monsunartige Regen eingesetzt, also saßen wir dann Netti, Chris, Bart & ich im überdachten Außenbereich und unterhielten uns.
Zusammen mit Bart kochte ich dann Abendessen zu 18:00 Uhr. Da unsere Gastfamilie keinen Fernsehempfang hat, suchten sich die Kinder danach den Film „Stuart Little“ aus, den ich während ich meinen Blog schrieb mitverfolgte.
Penny & Izzy waren an diesem Tag direkt nach Schulschluss mit einem Bus und den anderen Teammitgliedern auf den Weg nach Cairns, um am folgenden Tag an dem Netballturnier teilzunehmen. Die Mannschaft hatte Glück, dass der „Mulligan Highway“ nicht mehr so stark überschwommen war, ansonsten hätten sie nicht teilnehmen können oder hätten mit dem Flugzeug fliegen müssen, denn Cooktown hat einen, wenn auch sehr kleinen Flugplatz. :)

„English“ from around the world:
In a Tokyo bar:
Special cocktails for the ladies with nuts.

Am Freitag reinigten wir nach dem Frühstück die Fliegengitter & Fenster im Küchen- & Essbereich von 8:30 bis 11:00 Uhr. Danach ließ ich die Hunde aus dem Zwinger & spielte mit ihnen, bevor wir gegen 12:30 Uhr zur Post fuhren und uns auch den Friedhof von Cooktown anschauten. Da es dort dann einmal wieder anfing zu regnen, fuhren wir also wieder zurück. Nachdem ich meine Emails gecheckt hatte, arbeitete ich an meinem Blog von 14:45 Uhr für 2 h. Danach beschäftigte ich mich noch ein Weilchen mit den Hunden bevor es dann Abendessen gab. Gegen 20:00 Uhr kamen dann auch Penny & Izzy von Cairns nach Hause, leider war das Turnier für Izzys Mannschaft nicht so erfolgreich. Später schauten Anni & ich noch den Film „Thor“.

Am St. Patrick’s Day begann unser Tag um 07:30 Uhr, da uns Talina am Vortag gebeten hatte, dass wir ihr bei ihrem Schwimmunterricht zuschauen. Also machten wir uns zu 8:30 Uhr auf zum Schwimmbecken. Also unter einem Lern-Schwimmkurs habe ich in Deutschland etwas anderes gelernt. Am sinnvollsten ist es eigentlich in kleinen Gruppen zu lernen. Anders hier: Mehr als 20 Kinder waren vor Ort – zwar gab es insgesamt 4 Schwimmlehrerinnen, allerdings waren alle Kinder gleichzeitig im Becken, und da dieses dann voll war, hat es auch nichts gebracht, dass die Kinder in Gruppen aufgeteilt waren, da sie sich ständig im Weg geschwommen sind. Die Muttis, die mit vor Ort blieben, hatten dann auch noch all ihre anderen Kinder mitgebracht, die die ganze Zeit umhergerannt sind & rumgebrüllt haben. Der Schwimmunterricht dauerte gerade einmal eine halbe Stunde und man hat den Kindern nur Hundepaddel beigebracht. Ich als Mutter würde mich beschweren, wenn ich 60$ bezahlen würde und mein Kind dann nicht einmal anständig Schwimmen kann. Der Kurs dauert 9 Wochen und an diesem Tag war die vorletzte Unterrichtsstunde.
Danach nahm uns Penny mit zum Markt. Bei Ankunft stellten Anni und ich fest, dass man es lieber einfach nur Stände nennen sollte, denn ich glaube es waren gerade mal 7. Also war nicht viel los. Das Problem in einer Kleinstadt ist, dass Penny jeden kennt und mit jedem auch immer mind. 20min reden muss. Und dabei war es an diesem Tag so schwül warm, also suchte ich mir eine Bank und wartete, denn viel zu sehen gab es nicht. Später im Auto erzählte uns Penny, dass sie irritiert war, dass dort nur so wenig Stände waren, normalerweise sind da viel mehr.
mit Pepper
Wieder zurück in Pennys Haus, spielte ich mit den Hunden, nachdem ich etwas gegessen hatte. Während wir später den Film „Aquamarine“ schauten, holte Izzy ihre Puzzles raus. Nachdem das leichte schnell fertig war, machten wir uns gegen 15:00 Uhr an eines mit 750 Teilen, das war so schwierig, dass wir mit Annis Hilfe trotzdem erst gegen 21:00 Uhr fertig waren. Bei Fertigstellung mussten wir dann auch feststellen, dass bereits 3 Puzzleteile fehlten.
Da an diesem Abend im „Top Pub“ in der Stadt eine Band auftrat, dachten wir uns gesellen wir uns mal zu den Einwohnern. Gegen 22:00 Uhr kamen wir dort an und überraschend stellten wir fest, dass die Band noch spielte. Während wir also beim Lauschen der Rockmusik der Band „Roswell“ mit dem Kopf nickten, beobachteten wir das junge Stadtvolk beim Paarungsverhalten. :) Es war wirklich eine super Unterhaltung: Die Band war sehr gut und die betrunkenen Menschen waren sehr amüsant. Später setzten sich dann 4 Jungs an unseren Tisch und gaben uns Getränke & Zigaretten aus. Der Älteste von ihnen war aber gerade einmal 20 Jahre alt. :) Trotzdem war der Trupp sehr witzig und unterhaltsam. Um Mitternacht wurden wir allerdings alle rausgeschmissen. Unvorstellbar in Deutschland schließt die Bar, wenn der letzte Gast geht. Aber nicht in Cooktown. Also setzten wir noch 2 von den Jungs zu Hause ab und machten uns auf den Heimweg. Gegen 00:30 Uhr lagen wir dann also schon im Bett. Da geht man einmal weg und dann ist man so früh zurück.

Am 18. März 2012 sind wir ein wenig länger im Bett geblieben und erst um 09:15 Uhr aufgewacht. Als ich dann frühstücken wollte, sah ich schon Izzy, die mit einem weiteren Puzzle angefangen hat. Da sie aber erst einmal ihre Hausaufgaben machen sollte, startete ich noch nicht mit dem Puzzeln, sondern ging erst einmal nach draußen und spielte mit den Hunden. Bart filetierte währenddessen den Fisch & die Krebse, die er am Vortag im „Great Barrier Reef“ gefangen hatte. Der größte Fisch war 6 kg schwer.
Danach puzzelte ich ein wenig, allerdings war dieses Puzzle, auch wenn es nur 500 Teile hatte, auch eines von der schwierigen Sorte. Also nutzte ich die Gelegenheit und setzte mich erst einmal ans Internet und danach an meinen Blog, bevor ich mir wieder Zeit für das Puzzle nahm. :)
Gegen 14:45 Uhr fuhren wir wieder zu der Farm, bei der wir schon eine Woche zuvor waren, wo Izzy ihr Pferd reiten kann. Auf dem Rückweg holten wir noch Beau & Talina ab, die bei Freunden waren. Das alles dauerte bis 19:00 Uhr. Als wir wieder zurück waren, hatte Bart schon das Abendessen fertig, zu welchem auch die Großeltern eingeladen waren. Gemeinsam aßen & unterhielten wir uns. Vor dem Schlafen gehen, stellten Anni & ich noch das Puzzle fertig. 

Mittwoch, 14. März 2012

Unvergessliche Zeiten in Trinity Park

An unserem letzten Abend bei Sen
Am Sonntag, den 26. Februar, bin ich um 08:45 Uhr aufgestanden und nachdem ich den Geschirrspüler aus- & eingeräumt hatte, haben Anni & ich gefrühstückt.
Da Sen uns keine Aufgaben da gelassen hatte, dachte ich mir, mache ich ihm eine Freude und fegte ihm mal wieder seine Auffahrt. Im Zuge dessen habe ich auch gleich die Terrasse mit abgefegt. Später ist ihm seine saubere Auffahrt gleich aufgefallen und er hatte sich darüber gefreut. :)
Bevor Sen nach Hause kam, hatten wir begonnen die letzten Folgen von „True Blood“ zu schauen. Da Sen für die nächsten Tagen geschäftlich nach Papua Neuginea musste, schlug er uns vor, dass wir doch direkt zu Kelcey könnten für ein paar Tage. Kelcey war die nette Dame, bei der wir am Wochenende ein paar $ verdient hatten. Da Anni & ich aber wenigstens noch die letzten Episoden der 3. Staffel von „True Blood“ sehen wollten, schlugen wir vor, dass wir am nächsten Morgen uns auf zu Kelceys Haus machen würden. Somit konnten wir auch noch unser letztes gemeinsames Abendessen mit Sen genießen. Nachdem alles geklärt war und uns mitgeteilt wurde, wo wir am nächsten Tag den Schlüssel zu Kelceys Haus finden würden, machten wir uns auf zum „Coles“, um ein paar Sachen für das Abendessen zu kaufen. Da Sen ein spätes Mittagessen hatte, begannen wir mit dem Kochen erst nach einer weiteren Folge „True Blood“. Somit schauten wir nach dem Essen nur noch die letzten 2 Episoden und konnten dann ins Bett gehen.

Kleiner Reisesprachführer:
dag – schmutziger Wollklumpen am Hintern eines Schafes; freundliche, etwas herablassende Bezeichnung für jemanden, dessen Umgangsformen zu wünschen übrig lassen

Am Montag war es also so weit, nachdem wir um 06:45 Uhr aufgestanden sind, gefrühstückt hatten und noch schnell ein bisschen sauber gemacht hatten, hieß es erst einmal Abschiednehmen von Sen. Aber es war nicht das letzte Mal, dass wir ihn gesehen hatten. :)
Beim Aufräumen haben wir 3D-Brillen gefunden
Gegen 08:00 Uhr kamen wir in unserem neuen Zuhause an und fanden prompt den Schlüssel. Kelcey hatte uns eine freundliche Notiz geschrieben und uns auf dieser auch mitgeteilt, welche Aufgaben wir an diesem Tag erledigen sollten. Nachdem wir unsere Koffer im Zimmer verstaut hatten, machten wir uns von 08:30 bis 12:30 Uhr ans Fenster putzen, Spinnweben entfernen & bügeln.
Während wir dann eine Runde mit dem Hund Benny drehten, erhielten wir einen Anruf von Kelcey, in der wir ihr mitteilten, dass alles in Ordnung war und wir sind die Einkaufsliste noch einmal kurz durchgegangen, damit wir nicht später etwas Falsches kaufen. :)
Gesagt, getan sind wir dann zum „Smithfield Shoppingcenter“ Lebensmittel kaufen gefahren. Nachdem wir den Einkauf zu Hause verstaut hatten, bin ich mit Benny auf der Couch eingeschlafen. :)
Zum Wachwerden gönnte ich mir eine Dusche. Leider hatte ich danach Probleme wieder aus dem Badezimmer rauszukommen. So eine Scheiße, dachte ich mir! Da Anni kurz vor mir auch schon das Problem hatte, teilte sie mir mit, ich müsse die Türklinke nach oben drücken. Und ich war wieder frei, aber ganz ehrlich, wer erfindet denn solchen Blödsinn? ;)
Danach haben wir dann angefangen den Film „Georgias Gesetz“ zu gucken, haben das Ende aber nicht mehr mitbekommen, da Kelcey und ihre Tochter Madison dann früher als geplant gegen 18:00 Uhr nach Hause gekommen sind, da Madisons Tennisunterricht wegen Regen ausgefallen ist. Zusammen saßen wir auf der Couch und quatschen ein bisschen, bis Anni & ich dann eine Stunde später begannen Tacos für das Abendessen vorzubereiten.
Später saß ich über 2 h am Laptop und konnte in aller Ruhe meine Emails beantworten und habe verzweifelt & erfolglos versucht meinen Blog zu aktualisieren. :( Frustriert, dass es mit dem Blog nicht geklappt hat, ging ich gegen 23:30 Uhr schlafen.

weiterer Auszug aus dem kl. Reisesprachführer:
never-never – einsame Gegend im outback

Am nächsten Morgen sind wir um 08:00 Uhr erwacht und haben gefrühstückt. Da für um 09:00 Uhr die Putzfrau angemeldet war, schnappten wir uns Benny und gingen für 2 h an den Strand von „Trinity Park“. :) As wir zurück kamen, stellten wir fest, dass die Putzfrau beim Wischen, das Haus geflutet hatte, also warteten wir noch ungefähr eine halbe Stunde im Garten, bis wir ins Haus konnten. Danach bemühten wir uns 3 h lang irgendeinen verdammten Job zu finden, in dem wir Hotels anschrieben oder sie anriefen, ebenso kontaktierten wir diverse Farmer per Telefon und schrieben sogar Bewerbungen an Zoos etc. Doch wie immer waren keine Jobs verfügbar. :( Da der Tag für uns somit gelaufen war, putzte ich halt noch so gut wie alle Fliegengitter im Haus.
Als Kelcey später nach Hause kam, hatte sie für jede von uns freundlicherweise 20 unserer Lebensläufe ausgedruckt. Somit hatten wir dann die Möglichkeit persönlich in einigen Unterkünften nach einem Job zu fragen. :)
Bevor wir uns an das Kochen des Abendessen machten, saßen wir noch gemeinsam und entspannten von diesem unschönen Tag. Und auch nach dem Essen blieben wir am Tisch und erzählten ein wenig bevor wir um 21:30 Uhr zu Bett gingen. :) Kelcey freut sich auch immer riesig über die Arbeiten, die wir im & um ihr Haus erledigen. :)

Am letzten Tag im Februar sind wir um 08:30 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Nach einem Abstecher in die Cyberwelt, habe ich 5 h damit verbracht die Küchenschränke von innen & außen zu putzen, ebenso den Kühlschrank. Nach einer wohlverdienten Dusche und einem kurzen Emailcheck, schauten wir uns „Jumanji“ an, den Film habe ich schon als Kind geliebt. :D
Kängurus am „Captain Cook Highway“
Zu 19:30 Uhr hatten wir das Abendessen fertig, da dann unsere 2 Mädels kommen sollten. Nach dem Abendessen überraschte uns Kelcey mit guter weißer Lindt-Schokolade aus der Schweiz. Wir beide hatten das Gefühl seit Ewigkeiten nicht so gute Schoki gegessen zu haben. :)
Nachdem wir alle wieder gemeinsam den Abend mit Quatschen am Esstisch verbrachten, gingen wir gegen 21:30 Uhr schlafen.

Am 1. März 2012 startete unser Tag um 08:30 Uhr. Nachdem wir gefrühstückt und unsere Emails gecheckt hatten, machten wir uns zu erst auf nach „Palm Cove“, um persönlich in diversen Hotels, Resorts, Motels usw. nach Jobs zu fragen. Aber auch hier gab man uns keine Hoffnungen, auch wenn einige unsere Lebensläufe gern entgegen nahmen oder wir irgendwelche Bewerbungsbögen ausfüllten. Jedes Mal dürften wir uns anhören, dass es bedingt durch die Regenzeit sehr ruhig ist und nicht so viele Touristen kämen. Es ist wirklich deprimierend, wenn man 3 Jahre Hotelfachfrau gelernt hat, später an der Rezeption eines 4-Sterne-Hauses gearbeitet hat, man also somit eine qualifizierte Fachkraft ist, und dann bekommt man nicht einmal einen schnöden Putzjob. :( Später versuchten wir unser Glück noch in „Trinity Beach“, aber da wollte man schon nicht mal mehr unsere Lebensläufe, also gaben wir gegen 14:00 Uhr auf, außerdem knurrten unsere Mägen schon. Nachdem der Magen gefüllt war, machte ich mich gegen 15:45 Uhr auf für 2 ½ h Steine aus einem von Kelceys Beeten zu sammeln. Man könnte es auch Stein-Meditation nennen, schließlich konnte man sein Hirn während dieser Zeit einfach links liegen lassen und sich auf die Steine konzentrieren. ;) Nach einer Dusche und dem gemeinsam Abendessen, halfen wir 3 Erwachsenen unsere 13-jährigen Madi bei ihren Mathe- & Englischhausaufgaben. Was wirklich sehr amüsant und interessant war, da sie einen Artikel über Fettleibigkeit bei Kindern in Australien schreiben musste.

Da für Freitag ausgemacht wurde, dass wir an diesem Tag unsere 4 Arbeitsstunden für Essen & Unterkunft bei Kelceys Lebensgefährten Andrew ableisten sollten, hatte der Wecker uns also um 07:00 Uhr geweckt. Und nach einer kurzen Kuscheleinheit mit Benny gab es Frühstück. Wir essen auch weiterhin am liebsten Jogurt mit frischem Obst. :) Nach einem schnellen Emailcheck, kam auch schon Andrew gegen 08:30 Uhr und hat uns abgeholt und uns zu seinem Haus nach „Kewarra Beach“ gefahren. :)
Dort angekommen erklärte er uns, wo wir alles finden in der Küche und welche Aufgaben wir je nach Wetterlage erledigen sollten. Während er für einige Zeit in der Stadt war, zupften wir Unkraut im Vorgarten und reinigten das Dach der Veranda. Da Andrew über einen Pool verfügt, konnten wir uns zwischendurch dort abkühlen. :D
Zum Mittag gab es, wie die Deutschen sagen „Stulle mit Brot“, sowie Obst & Schoki. ;)
Das war dann auch das 1. Mal, dass ich „Vegemite“ gekostet habe. Es ist okay, aber ich muss es nicht so oft haben. Die Australien lieben dieses Zeug und entweder man mag das Zeug oder nicht oder man gewöhnt sich dran, wie die Australier immer so schön sagen. ;)
Während er uns dann wieder zurück zu Kelceys Haus fuhr, konnten wir entlang des „Captain Cook Highways“ bestimmt über 50 Kängurus sehen. :D Am Haus angekommen, steckte er noch jedem von uns 20$ zu und verabschiedete sich. Aber wir würden ihn schon zum Abendessen wiedersehen. :) Andrew ist einfach zu gut für diese Welt und hat einen ausgezeichneten Humor. :D
Gegen 15:00 Uhr gingen wir mit Benny Gassi. Eigentlich wollten wir den weniger steilen Pfad auf den „Earl Hill“ nehmen, aber den haben wir leider nicht gefunden, also fuhren wir mal wieder an den Strand von „Trinity Park“ mit ihm. Da wir gebeten wurden Madison um 17:45 Uhr vom Tennis abzuholen, dachten wir uns gegen 17:00 Uhr, könnten wir ihr auch ein bisschen zuschauen. :)
Nachdem der Tennisunterricht geendet hatte, waren wir gegen 18:00 Uhr wieder Zuhause. :) Und dieses Mal konnten wir es wirklich ein Zuhause nennen. Denn mit den Beiden & Benny, sowie Andrew haben wir uns einfach pudelwohl gefühlt. Jeder von ihnen ist so herzlich und es war einfach eine fantastische Zeit. Vor allem Kelcey hat wahres Interesse an uns gezeigt, und in Zukunft will sie sich auch als Host auf www.helpx.net anbieten. Wir scheinen also eine guten Eindruck hinterlassen zu haben. ;)
Nachdem wir ein wenig im Internet waren und TV geschaut hatten, kamen Andrew & Kelcey nach Hause, die Beiden waren so süß, die haben uns noch einmal die leckere weiße Lindt-Schokolade mitgebracht, plus Bier und eine Flasche Weißwein. Und die beiden trinken keinen Alkohol. Die Beiden sind einfach herzallerliebst. :)
Nachdem Abendessen blieben wir alle wieder am Tisch sitzen und ließen unsere lieben Aussies ein paar deut. Sätze lesen, was wirklich sehr lustig war und Kelcey war wirklich gut darin. :D
Nachdem sich Andrew verabschiedet hatte und sich auf dem Weg nach Hause machte, saßen wir alle zusammen bei Madi im Zimmer bis ca. 22:30 Uhr und ich bastelte ihr noch ein paar Schmetterlinge aus Dollarscheine als Geburtstaggeschenk für ihre Freundin am nächsten Tag. :D
In den „Flecker Botanic Gardens“

Ausschnitt aus dem kleinen Reisesprachführer:
shark biscuit – unerfahrener Surfer

Für Samstag stand auf dem Plan, dass wir Sens Freundin Julie helfen sollten ihren Stand für eine Esoterikmesse aufzubauen. Also weckte uns der Wecker um 06:45 Uhr und nachdem wir gefrühstückt hatten und unsere Emails checkten, holte uns Sen gegen 08:00 Uhr ab und wir fuhren zu Julies Haus in „Bayview Hills“. Dort luden wir alle nötigen Gegenstände in die beiden Autos und machten uns auf zur Messehalle. Da Julie Reiki ausübt, bestand ihr Stand hautsächlich aus 3 Massagebänken. Nachdem wir den Aufbau erledigt hatten, schauten Anni & ich uns ein wenig auf der Messe um, und ich kann sagen, echt jeder von den dort anwesenden Ausstellern hatte ein Lächeln auf dem Gesicht und es lagen sehr eigentümliche Gerüche in der Luft. ;) Und wir waren uns sicher, dass der ein oder andere Joint hinter der Ecke des Notausgangs geraucht wurde. Die Messe wurde gegen 10:00 Uhr mit einem Trommler-Trio eröffnet und danach konnten wir das Messegelände endlich verlassen und ließen Julie alleine dort. Sen fuhr mit uns auf eine/n Kaffe/heiße Schokolade in die „Bangesspressobar“.
In den „Flecker Botanic Gardens“
Gegen 11:30 Uhr setzte er uns bei Kelceys Haus ab und verabschiedete sich. Während wie im Internet waren, machten wir uns auf die Suche nach diversen Hotels in anderen Orten, da es unmöglich ist in Cairns einen Job zu finden und auch die Jobagenturen nutzlos sind, hieß es für uns, dass es Zeit wird das schöne Cairns zu verlassen. Unsere ersten Bewerbungen schickten wir nach Darwin.
Später machten wir uns auf, um uns endlich mal die „Flecker Botanic Gardens“ von Cairns anzuschauen. 
Im nördlichen Vorort „Edge Hill“ präsentiert seit 1886 der Botanische Garten Flora & Fauna des 5. Kontinents und verrät, wie die Ureinwohner die heimische Pflanzen nutzten.
Das war wirklich mal ein sehr cooler & dicht bewachsener Botanischer Garten. Auf dem Rückweg zum Auto liefen wir noch durch die „Fitzaland Gardens“. Da uns Sen seine Patentochter Alexandra vorstellen wollte, schickte er uns die Adresse, wo er mit ihr zu einer Geburtstagsfeier eingeladen war. Dort angekommen, waren sehr viele kleine Mädchen in Prinzessinnenkostümen. :D Und es ist komplett anders als in Deutschland, denn dort hatte man eine Entertainerin bezahlt, die sich mit den Kindern beschäftigt, während deren Elternteile mit vor Ort blieben und sich betranken. In Deutschland ist man froh, wenn man seine Kinder bei der Party abgibt und dann den Nachmittag frei hat. :D
Gegen 17:00 Uhr waren wir wieder Zuhause und während Kelcey das Abendessen vorbereitete, haben Anni & ich bei ihr am Küchentresen gesessen und mit ihr geredet. :) Später habe ich mich noch einmal an den Laptop von Kelcey gesetzt und weitere Bewerbungen nach Airlie Beach gesendet. Wir dachten uns, wir bewerben uns einfach in jede Himmelsrichtung und je nachdem, wo Jemand positiv antwortet, dorthin werden wir reisen. (Aber leider haben wir bisher von nirgendwo eine positive Antwort erhalten!)
Während ich mit Benny ein bisschen im Garten gespielt hatte, kam Andrew gegen 18:45 Uhr zu Besuch und hatte prompt begonnen das Abendessen zu kochen, während Kelcey Madison zu einer Freundin gefahren hat, wo sie über Nacht blieb.
Bei den „Night Markets“ mit Andrew
Gegen 19:15 Uhr konnten wir 4 gemeinsam essen. :) Danach wollten die Beiden uns ein wenig das Nachtleben von Cairns zeigen, und man bedenke die beiden sind über 50 Jahre alt. :D Zu erst zeigten sie uns die „Night Markets“, wo Kelcey sich eine Massage gönnte, während Andrew mit uns durch die Stände schlenderte. :) Danach führten sie uns in das „Sofitel Reef Hotel Casino“, wo Andrew uns einen Cocktail ausgab. Ich bestellte also einen „Golden Cadillac“, aber schockierenderweise wussten die Kellner an der Bar nicht das Rezept dafür, dementsprechend lange hat die Zubereitung der Getränke gedauert. -.-
Später versuchten sich Andrew & Kelcey noch am Roulette, während Kelcey ein wenig Gewinn machte, verlor Andrew seinen Einsatz. ;)
Danach ging es ins „The Jack“, wo wir ½ Stunde tanzten, bevor es uns zu langweilig wurde und wir weiter in die „Wet Lounge“ zogen, wo außer einer Verlobungs- & einer Geburtstagsfeier nicht viel los war. Da wir auch alle schon recht müde waren, entschieden wir uns für den Heimweg. :) Daheim quatschen & lachten wir noch bis 01:00 Uhr, bevor wir uns gegenseitig eine gute Nacht wünschten. :) Ein schöner Abend! :)

Sonntagmorgen sind wir gegen 09:15 Uhr aufgewacht und haben in Ruhe gefrühstückt. Danach setzte ich mich ans Internet und verschickte weitere Jobanfragen nach Alice Springs. Bis wir gegen 14:00 Uhr mit Madison & Kelcey Mittag aßen, schlugen wir die Zeit mit Lesen von Blogs anderer deutscher Reisender in Australien tot.
Eine halbe Stunde später kam Andrew und gab uns freundlicherweise eine Lektion im Reifenwechsel, falls wir einmal das Pech haben sollten, dass wir dies tun müssten während wir irgendwo verloren im Outback sind. ;) Kurz nach 15:30 Uhr kam dann auch schon Sen, um mit uns wieder zum Messegelände vom Vortag zu fahren, damit wir beim Abbau helfen. Andrew war dann so freundlich die Reifen alleine weiter zu wechseln, da wir auch die Vorder- mit den Hinterrädern tauschen mussten, wegen der starken Abnutzung. Ebenso fuhr er mit unserem Heiko zur Tankstelle und füllte Luft in die Reifen. Wie gesagt: Der Mensch ist einfach zu gut! Wir können ihm gar nicht dankbar genug sein für alles, was er für uns getan hat. :)
Nachdem der Stand von Julie abgebaut war, brachten wir ihr Zeug ins Haus und komischerweise sollten wir auch noch ihr Schlafzimmer reinigen, warum auch immer? Aber da wir nicht unfreundlich sein wollten, taten wir dies einfach. Wenigstens gab es für unsere Arbeit an den 2 Tagen ein Dankeschön und ein Abendessen. Danach brachte uns Sen gegen 18:30 Uhr nach Hause. Daheim quatschten wir ein bisschen mit Kelcey. Eigentlich wollte sie dann Abendessen kochen, aber wir teilten ihr mit, dass wir noch so viel von den letzten Tagen übrig haben. Da hat sie festgestellt, dass das großartig war, so konnte sie Madi etwas warm machen und zum Abendessen zu Andrew fahren. :D
Da Anni und ich in Bett-kuschel-und-dabei-Film-guck-Stimmung waren, suchte Anni einen Film raus, welche wir über meine Laptop in unserem Schlafzimmer gucken wollten. Leider war der Untertitel grammatikalisch total falsch und nach einer halben Stunde hatten wir keinen Ton mehr, also schalteten wir den Laptop aus und schliefen. :)

Kleiner Reisesprachführer:
two-pot screamer – jemand, der seinen Drink nicht verträgt

Am 5. März 2012 wurden wie um 07:30 Uhr von Kelcey geweckt, da sie uns mitteilte, dass das Ersatzrad, welches wir am Vortag am Auto angebracht hatten, platt sei und Andrew in den nächsten paar Minuten kommt, um es zu wechseln. Nachdem Andrew dies getan hatte, konnten Anni & ich in Ruhe wach werden und frühstücken. Nachdem wir im Internet waren, machten wir uns auf in die Stadt zu unsere Werkstatt, um unseren platten Reifen reparieren zu lassen. Danach machten wir einige Erledigungen im „Cairns Central“, wie zur Post gehen, Kochutensilien für unser Auto kaufen, Bücher aus einem Hostel mopsen und Obst & Gemüse einkaufen.
Nachdem wir wieder Zuhause angekommen waren, sammelten wir bis ca. 13:00 Uhr weiter die Steine aus dem Beet, mit welchen wir beim letzten Mal begonnen hatten. Dabei schlug ich vor, da Kelcey erwähnt hatte, dass wir nur bis Freitag bleiben könnten, dass wir das Wochenende beim „Cape Tribulation“ verbringen und ab Montag für eine Woche in Cooktown bei Hosts bleiben könnten. Nachdem wir etwas gegessen hatten und noch unsere Emails gecheckt hatten, fuhren wir gegen 14:00 Uhr wieder in die Stadt, da wir für Sen ein Appartement reinigen sollten, in dem er für 2 Nächte war. Das war zum Glück nicht sehr dreckig und somit nicht sehr zeitaufwendig. Danach fuhren wir zur Werkstatt, um unseren Reifen zu holen. Und glücklicherweise bezahlten wir statt der am Anfang genannten 31,50$ nur 10$ für die Reparatur. :D Wieder zurück in Kelceys Haus setzte ich mich an den Laptop und Anni schnappte sich ihr Tablet und wir suchten nach Hosts und planten unseren Trip zum „Cape Tribulation“. Später beschäftigten wir uns noch einmal mit den Steinen, bevor wir gegen 18:45 Uhr das Abendessen kochten. Eine halbe Stunde später konnten wir auch schon essen. Und wie wir es gewohnt waren und mochten. blieben wir noch am Tisch und quatschten ein wenig. Gegen 21:45 Uhr waren wir dann im Bett. :)

Für Dienstag hatte uns Kelcey bezahlte Arbeit bei ihrer Freundin Toni in „Holloways Beach“ organisiert. Also sind wir um 08:00 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und unsere Emails geprüft. Um 10:00 Uhr sind wir dann bei Tonis Haus angekommen. Während Anni eine lange Wand weiß gestrichen hat, habe ich die Farbreste von Fensterrahmen gekratzt und die Scheiben poliert. Ursprünglich vereinbart waren 4 Stunden, doch während des Mittags, boten wir Toni an, dass wir auch länger machen könnten, uns sie freute sich darüber und sagte, dass wir wenigstens die Wand zu Ende malern könnten. Also haben wir im Endeffekt dann jede 5 h gearbeitet & pro Stunde haben wir 10$ erhalten. :)
Mit Benny
Danach fuhren wir an den Strand von „Yorkey’s Knob“ und entspannten ein wenig bis 17:30 Uhr. :) Als wir wieder daheim waren, bereiteten wir den Salat für das Abendessen vor, zwischendurch gesellte sich dann Andrew zu uns. Nachdem ich im Internet war, half ich Andrew & Kelcey noch ein wenig die Steine wieder zurück ins Beet zu tun, nachdem sie abgespült waren und eine neue Unkrautmatte im Beet war. Nach dem Abendessen saßen wir alle 5 gemeinsam im Wohnzimmer, unterhielten uns und Madi & Andrew zeigten uns komische Logikspiele, die Anni & ich natürlich nicht bestanden. ;)
Sobald sich Andrew verabschiedet hatte, checkte ich vor dem schlafen gehen noch meine Emails.

Am Mittwoch sind wir gegen 09:00 Uhr aufgewacht und noch vor dem Frühstück habe ich eine Runde mit Benny im Garten gespielt. :)
Nachdem ich meine Emails gecheckt hatte, schaute ich mir lustige Hochzeitsvideos im Internet an. :D Später machte ich mich daran, unser Geschenk – eine Fotocollage – für Kelcey zu entwerfen. :) Da wir dafür natürlich einen Bilderrahmen brauchten, sind wir zum „Smithfield Shoppingcenter“ gefahren und haben einen gekauft. :)
An unserem letzten Abend bei Kelcey
Wieder zurück haben wir dann unser Geschenk vollendet. :D
Gegen 15:45 Uhr startete wir dann mit der Steine-aus-dem-Beet-sammel-Aktion im Hintergarten. Zwischendurch haben wir Madi freundlicherweise zum Tennis in „Trinity Beach“ gefahren. Aber sobald wir wieder zurück waren, haben wir uns wieder an die Steine gemacht, so lange bis die Mücke uns ins Haus jagten. Also haben wir gegen 18:45 Uhr mit dem Kochen des Abendessens angefangen. :) Dieses war dann auch wie gewünscht zu 19:30 Uhr fertig, allerdings haben sich Kelcey & Madi um eine halbe Stunde verspätet, was dazu führte, dass Anni & ich fast verhungert wären. ;) Und während wir nach dem Essen ein wenig mit Kelcey quatschten, bekam ich arge Zahnschmerzen, da sich mein einer Weisheitszahn dachte, er müsse wachsen, während ich in Australien bin. Seit diesem Tag muss ich täglich Schmerztabletten nehmen. :( Besonders nachts, wenn ich Schlafen will, ist der Schmerz so stark und das trotz Schmerztablette & -gel.
Später, während Kelcey kurz beim Auto war, weil sie einmal wieder ihr Handy suchte, haben wir schnell die Fotocollage auf ihr Bett gestellt. Als sie diese später gefunden hatte, war ihre Freude groß. :) Somit konnten wir dann frohen Mutes um 22:00 Uhr schlafen gehen. :D

Auszug aus dem kl. Reisesprachführer:
bastard – Anrede, die sowohl Bewunderung & Respekt („He’s the bravest bastard I know“ – „Er ist der tapferste Kerl, den ich kenne!“) als auch eine Beleidigung („You bastard!“ – „Du Idiot!“) ausdrücken kann. Wer sich nicht sicher ist, ob der Ausdruck passt sollte ihn besser vermeiden.

Am Internationalen Weltfrauentag wurde ich gegen 09:00 Uhr von den freundlichen Gärtnern geweckt, die direkt an meinem Fenster Rasen mähten. -.-
An unserem letzten Abend bei Kelcey
Da ich Dank meiner Zahnschmerzen noch keinen Hunger hatte, setzte ich mich erst einmal an den Laptop. Nachdem ich gefühstückt hatte, putzte ich ein wenig die Küche und saugte die Wohnung, bevor Anni & ich noch einmal 4 h mit dem Steine Sammeln verbrachten. Als kleine Stärkung gönnten wir uns ein leckeres Sandwich. Da an diesem Tag unser letzter Abend bei Kelcey war, hatte sie ein Abschiedsessen am Abend geplant, zu dem auch Sen eingeladen war. Also schieb ich gegen 16:30 Uhr den Braten in den Ofen. :) Eine Stunde später konnten wir dann auch die Kartoffeln schälen & aufsetzten. Nachdem das geschehen war, kamen auch schon Andrew & Kelcey durch die Tür. :) Als Abschiedsgeschenk hat uns Andrew ein Glas Nutella mitgebracht. :D Und wiederum eine halbe Stunde später kam auch schon Sen. :) Gegessen wurde dann um 19:30 Uhr. Nachdem Abendessen und dazwischen war große Erinnerungsfotoaktion und viel Quatschen. :D Nachdem dann die beiden Männer wieder weg waren, gingen wir gegen 22:30 Uhr ins Bett.